Albert Schweitzer Realschule Dortmund

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„Die lange Nacht der Bücher“

 

 

Wieder eine Lesenacht an der Albert-Schweitzer-Realschule

Rund um das Thema „Krimi“ hat die Klasse 5c mit ihren beiden Betreuerinnen Frau Garn (Klassenlehrerin) und Frau Jeschke (Deutschlehrerin) am 09.06.2011 die Nacht zum Tag gemacht. Dieses Genre haben die Schüler selbst gewählt als sie im Zuge des Deutschunterrichts die Stadtbücherei Mengede am 11.04.2011 besucht haben.
Leseförderung wird an der Albert-Schweitzer-Realschule großgeschrieben. Schon vor den Osterferien hat jeder Schüler sein Lieblingsbuch in der Klasse vorgestellt und eine besonders spannende Stelle daraus vorgelesen.
Während Frau Jeschke mit Eltern weitere Maßnahmen und Ideen zur Leseförderung besprach, führte Frau Garn mit den Schülern eine „Rätselrallye“ durch. Gelöst werden kniffelige Fälle. Der Preis ist ein riesengroßes Eis beim nächsten Klassenausflug. Leider haben dies die Schüler nicht sehr ernst genommen. Sie waren noch zu aufgeregt nach ihren Bücherpräsentationen vor den Eltern. Obwohl sich die Schüler abgesprochen und sogar eine Unterschriftenliste angefertigt hatten, dass sie alle zusammenarbeiten, um uns Lehrer in den finanziellen Ruin zu treiben, hat es nicht geklappt. Es hat eine Gruppe nur aus zwei Leuten bestehend gewonnen. Thomas und Tobias. Herzlichen Glückwunsch. Super gemacht. In dieser Zeit ist den Eltern der Hauslesepass vorgestellt worden. Denn trotz des Antolin-Programms an der Albert-Schweitzer-Realschule, wobei die Teilnahme verpflichtend ist und sogar in die Deutschnote mit einfließt, lesen nicht alle Kinder. Der Hauslesepass bietet vielleicht einen neuen Anreiz für die Eltern ihre Kinder ans Lesen zu bringen. Für 20 gelesene Seiten gibt es einen Punkt. Sind 20 Punkte erreicht, wartet ein gemeinsamer Besuch in der Bücherei, bei 40 Punkten ein Besuch in der Pizzeria und bei 60 Punkten eine Überraschung. Natürlich können auch andere „Highlights“ eingesetzt werden. Der Hauslesepass ist übrigens bei Frau Jeschke zu erhalten. Die Eltern sind einstimmig der Meinung gewesen, dass der Hauslesepass eine gute Alternative für das Antolin-Programm ist und dass es sich mit Belohnungssystemen besser arbeiten lässt. Beim Anfertigen von Hausaufgaben haben sie immerhin schon gute Erfahrungen mit Belohnungssystemen gemacht. Zudem stimmten sie zu, dass die Leseförderung besonders notwendig ist und wünschten sich öfter solche Aktionen von der Schule, z.B. auch in Form eines Vorlesewettbewerbs.
Das Öffnen von Schule ist den Eltern sehr wichtig.
Um 20.30 Uhr wurde ohne die Eltern zu Abend gegessen. Sowohl das Essen und Trinken für das Abendessen als auch für das Frühstück wurden von den Eltern in Hülle und Fülle gespendet. Vielen Dank dafür. Das Highlight des Abendessens war natürlich die selbstgemachte türkische Pizza „Lamacun“, die zwei Kinder mitgebracht haben. Es blieb sogar noch so viel Essen übrig, dass am nächsten Tag noch das Kollegium der Albert-Schweitzer-Realschule verköstigt werden konnte. Die eigentliche Lesenacht begann dann um 21.15 Uhr. Zur Einstimmung hat Frau Garn eine Detektivgeschichte „Gruber stinkt“ aus dem Club der Detektive von Wolfgang Ecke vorgelesen. Dies ist bei den Kindern natürlich sehr gut angekommen.
Eigentlich wollten die Schüler die Nacht durchmachen, aber zum Glück für die Lehrkräfte haben sie das nicht in die Tat umsetzen können. Um 1.30 Uhr haben alle geschlafen, sodass die Lehrer um 2.00 Uhr ebenfalls schlafen gehen konnten. Schlafen konnte aber niemand lange, denn um 6.00 Uhr war aufstehen angesagt, denn die Klassenräume mussten wieder hergerichtet werden, da um 7.30 Uhr der Unterricht für die anderen Klassen wieder angefangen hat.
Gefrühstückt wurde dann um 7.00 Uhr gemeinsam, um die Lesenacht ausklingen zu lassen. Zum Frühstück sind auch noch ein paar Eltern erschienen, was wir alle sehr schön fanden.
Ein toller Nebeneffekt der Lesenacht  ist, dass die Klassengemeinschaft gestärkt worden ist. Es war für alle ein tolles
Erlebnis, woraus der Wunsch nach einer Wiederholung erwachsen ist.

 

 


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